Ich dachte ja, der Hype um den Thermomix ist vorbei. Aber weit gefehlt. Im Prinzip ist es wie mit Tupperware. Das Zeug ist gut, von daher hält es sich trotz Preis am Markt. Wer sich mit leckenden Eisdosen in der Badetasche, sich selbst spontan öffnenden Deckeln in irgendeinem Weiden-Picknick-Korb herum geschlagen hat, kehrt friedlich zu den dicht schließenden Produkten von Tupper zurück. An diverse Spontanentleerungen in Schulranzen will ich jetzt gar nicht weiter erinnern.
Ich habe mindestens zwei enge Freundinnen, die bei jedem Besuch von ihrem Thermomix schwärmen. So auch meine Freundin Ute in Leverkusen. Ihr Thermomix ist online. Ute ist diejenige meiner Freundinnen, die moderne Kommunikationsmedien inhaliert wie andere Leute Meeresluft. Sie war in meinem Freundeskreis die erste mit Smartphone, die erste bei Facebook, die erste mit Whatsapp. Alles was Vernetzung und Kommunikation betrifft, erschließt sich ihr intuitiv. Und jetzt ist ihr Thermomix online. Ich grinse dreckig. Aber das habe ich auch schon bei Facebook und Whatsapp. Nur um mich kleinlaut 1-2 Jahre später auch bei Facebook und Whatsapp anzumelden.
Utes Thermomix ist online. Dazu muss man wissen, ich koche zuhause noch auf einem Herd mit vier Platten. Kein Ceranfeld, kein Induktionsherd. Ich habe zwei Equipments für draußen kochen, einen vielgenutzten Trangiakocher und - deutlich weniger genutzt - ein Dreibein mit Töpfen für das Kochen am Lagerfeuer. Ein Thermomix rangiert bei mir technisch und für mein persönliches Leben kurz hinter Mondrakete. Ute kocht, bäckt, macht ein mit ihrem Thermomix. Die Ergebnisse sind alle köstlich. Um nicht zu sagen legendär lecker. Vermutlich knicke ich auch da in ein, zwei Jahren ein. Meine Erfahrung spricht jedenfalls dafür.
Sonntag, 30. Juli 2017
Mittwoch, 26. Juli 2017
Suchtstrukturen
Unter den Prämissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bin ich relativ drogenfrei. Ich süppel zuviel Kaffee, aber Alkohol und Rauchen geht an mir vorbei, härtere Drogen sowieso. Wo ich aber hochgradig suchtgefährdet bin, sind Bücher, Bücher, Bücher. Nicht irgendwas, sondern Fantasy und Liebesromane. Und jeweils fast das ganze Sepktrum von High Fantasy über Science Fantasy, Contemporary bis hin zu Urban Fantasy. Sprich: ich mag fast alle Romaen, die mit Zauberei und Magie zu tun haben. Wie in jedem Genre gibt es bessere und schlechtere Bücher, intelligenter erzählte Geschichten, neue und überraschende Wendungen und Welten. Das gleiche gilt für Liebesromane. Romance Books reichen von Historischen Romanen mit den Regency Romanen über Vampir- und Werwolfgeschichten bis hin zu was weiss ich.
Und einen Schiss auf die Unterscheidung von Trivialliteratur und Hochkultur.
Ich fand Shades of Grey auch deswegen so doof und lahm, weil ich schon härtere und deutlich besser geschriebene Sexszenen in Liebesromanen gelesen habe. Und es gibt immer wieder neue Geschichten. Wie entwickelt sich eine Paar-Beziehung, wenn der Held den sexuellen Mißbrauch erlebt hat. Wunderbar auch die Analyse meiner Author Lords, Ilona Andrews zu Alphaholes, möglichen männlichen Rollenbildern in Liebesromanen, und den Grenzen zu Gewalt und Mißbrauch.
Dabei schweife ich ab. Meine Sucht wurde heute aufs Schlimmste getriggert: Als ich heute morgen meine Mailbox öffne, ist darin die lapidare Äusserung: Your book is delivered. Übersetzt ins Ganze: Auf meinem Kindl-Account ist das neue Buch meiner Author Lords angekommen. Im Augenblick schreiben sie an einer Reihe namens Hidden Legacy. Ich habe Band 2 im Mai schon verschlungen, mir aber den 27. Juli als Erscheinungstermin für Band 3 gemerkt. Zum Glück hatte ich heute Abend gar überhaupt nichts vor (Staubsaugen, Wäsche zusammenlegen, Küche putzen, all so was kann warten, schließlich habe ich mir Donnerstag Abend frei gehalten). Und bin glückselig versunken im Lesen. Das Schöne an Serien ist ja, dass die Hauptfiguren sich Stück um Stück entfalten können, und ziemlich komplex angelegt sein können. Und das noch Schönere an Ilona Andrews Büchern ist, dass die Serien weiter gehen über das Zusammenkommen der Paare hinaus, dass sie die Schwierigkeiten und Probleme des Zusammenlebens, des Aneinander Reibens und Miteinander Wachsens als Paar im Alltag einfach so thematisiert und beschreibt. Nicht HEA (Happily Ever After), sondern ziemlich normal. Und witzig. Im Blog haben sie eigentlich angekündigt, dass die Reihe auf drei Bände angelegt sind. Die Schlussszene ist aber ein derartiger Cliffhanger. Da muss nochmal was kommen. Allein die ganzen Kommentare und Diskussionen im Blog zu lesen macht Spass.
Und einen Schiss auf die Unterscheidung von Trivialliteratur und Hochkultur.
Ich fand Shades of Grey auch deswegen so doof und lahm, weil ich schon härtere und deutlich besser geschriebene Sexszenen in Liebesromanen gelesen habe. Und es gibt immer wieder neue Geschichten. Wie entwickelt sich eine Paar-Beziehung, wenn der Held den sexuellen Mißbrauch erlebt hat. Wunderbar auch die Analyse meiner Author Lords, Ilona Andrews zu Alphaholes, möglichen männlichen Rollenbildern in Liebesromanen, und den Grenzen zu Gewalt und Mißbrauch.
Dabei schweife ich ab. Meine Sucht wurde heute aufs Schlimmste getriggert: Als ich heute morgen meine Mailbox öffne, ist darin die lapidare Äusserung: Your book is delivered. Übersetzt ins Ganze: Auf meinem Kindl-Account ist das neue Buch meiner Author Lords angekommen. Im Augenblick schreiben sie an einer Reihe namens Hidden Legacy. Ich habe Band 2 im Mai schon verschlungen, mir aber den 27. Juli als Erscheinungstermin für Band 3 gemerkt. Zum Glück hatte ich heute Abend gar überhaupt nichts vor (Staubsaugen, Wäsche zusammenlegen, Küche putzen, all so was kann warten, schließlich habe ich mir Donnerstag Abend frei gehalten). Und bin glückselig versunken im Lesen. Das Schöne an Serien ist ja, dass die Hauptfiguren sich Stück um Stück entfalten können, und ziemlich komplex angelegt sein können. Und das noch Schönere an Ilona Andrews Büchern ist, dass die Serien weiter gehen über das Zusammenkommen der Paare hinaus, dass sie die Schwierigkeiten und Probleme des Zusammenlebens, des Aneinander Reibens und Miteinander Wachsens als Paar im Alltag einfach so thematisiert und beschreibt. Nicht HEA (Happily Ever After), sondern ziemlich normal. Und witzig. Im Blog haben sie eigentlich angekündigt, dass die Reihe auf drei Bände angelegt sind. Die Schlussszene ist aber ein derartiger Cliffhanger. Da muss nochmal was kommen. Allein die ganzen Kommentare und Diskussionen im Blog zu lesen macht Spass.
Samstag, 22. Juli 2017
Tag 21 Hildesheim
Auf der Rückfahrt nehme ich noch eine Station Weltkulturerbe mit. Hildesheim mit Dom, dem berühmten Rosenstock und St. Michaelis. Ich glaube, ich bin im Studium schon mal hier gewesen, manches kommt mir bekannt vor, so der Kronleuchter und die Tür. Was ich erst diesmal zutiefst realisiere, ist die Kriegszerstöung von Hildesheim. Die Kirchen sind so rein in ihrer Ausstattung, weil nur das wichtigste Kulturgut eingelagert war. Beim Wiederaufbau konnte man sich beschränken auf die älteste Schicht. Das macht den Rosenstock um so bedeutsamer, der unter dem Bombenschutt überlebt hat. Welch ein Zeichen von Lebendigkeit und Hoffnung.
Auf der Rückfahrt nehme ich noch eine Station Weltkulturerbe mit. Hildesheim mit Dom, dem berühmten Rosenstock und St. Michaelis. Ich glaube, ich bin im Studium schon mal hier gewesen, manches kommt mir bekannt vor, so der Kronleuchter und die Tür. Was ich erst diesmal zutiefst realisiere, ist die Kriegszerstöung von Hildesheim. Die Kirchen sind so rein in ihrer Ausstattung, weil nur das wichtigste Kulturgut eingelagert war. Beim Wiederaufbau konnte man sich beschränken auf die älteste Schicht. Das macht den Rosenstock um so bedeutsamer, der unter dem Bombenschutt überlebt hat. Welch ein Zeichen von Lebendigkeit und Hoffnung.
Genie Gropius
Tag 20 Fagus-Werke in Alfeld
Bauhaus-Bauten habe ich mir auf meiner Reise ja einige angeguckt. Ich mag den Baustil, er gefällt mir. In Alfeld sehe ich ihn in Reinkultur. Als ganz junger Mann, 1911, weit vor dem eigentlichen Bauhaus, hat Walter Gropius einen Bauherrn gefunden, der seine Ideen mittrug. Und so ist dieses frühe Meisterwerk entstanden. Was mich besonders freut, ist, dass die Fabrik bis heute funktioniert und produziert. Das Design ist so durchdacht, dass bis heute darin gearbeitet wird. Ich sitze in der Werkskantine, schaue durch die hellen Fenster nach draußen und genieße das gute Essen. Benscheidt, der Bauherr, der Firmenpatriarch, war der Meinung, dass die Menschen, die Mitarbeiter*innen, das eigentliche Kapital seiner Firma sind. Das sehen seine Erben, die heute den Betrieb führen, auch noch so. Und so gibt es in dem über 100 Jahre Gebäude modernes, günstiges, köstliches Essen für die Belegschaft.
Wer sich einen schnellen Eindruck von den Fagus-Werken verschaffen will: sie liegen direkt an der Bahnstrecke von Hannover nach Göttingen, man kann sie vom Zug aus sehen.
Bauhaus-Bauten habe ich mir auf meiner Reise ja einige angeguckt. Ich mag den Baustil, er gefällt mir. In Alfeld sehe ich ihn in Reinkultur. Als ganz junger Mann, 1911, weit vor dem eigentlichen Bauhaus, hat Walter Gropius einen Bauherrn gefunden, der seine Ideen mittrug. Und so ist dieses frühe Meisterwerk entstanden. Was mich besonders freut, ist, dass die Fabrik bis heute funktioniert und produziert. Das Design ist so durchdacht, dass bis heute darin gearbeitet wird. Ich sitze in der Werkskantine, schaue durch die hellen Fenster nach draußen und genieße das gute Essen. Benscheidt, der Bauherr, der Firmenpatriarch, war der Meinung, dass die Menschen, die Mitarbeiter*innen, das eigentliche Kapital seiner Firma sind. Das sehen seine Erben, die heute den Betrieb führen, auch noch so. Und so gibt es in dem über 100 Jahre Gebäude modernes, günstiges, köstliches Essen für die Belegschaft.
Wer sich einen schnellen Eindruck von den Fagus-Werken verschaffen will: sie liegen direkt an der Bahnstrecke von Hannover nach Göttingen, man kann sie vom Zug aus sehen.
Mittwoch, 19. Juli 2017
Lieblingslied
Tag 19 Kloster Corvey
Nicht alle Entscheidungen des UNESCO- Weltkulturerbe-Komitees kann ich nachvollziehen. Kloster Corvey ist so eine. Unter Schutz steht das Westwerk und die civitas corvey. Je nun. Das Westwerk ist der mickrige Rest der karolingischen Kirche. Das meiste ist eine prunkige Barock-Kirche. Und vom Benediktiner-Kloster ist ein Hauch vom Kreuzgang noch erhalten. Der Rest ist schickes, bewohntes Schloß mit Ausstellungsräumen aus dem Biedermeier und dem Klassizismus. Auch die Bibliothek reißt es diesmal nicht raus. Trotz der wirklich beeindruckenden Ausstellung zu Prunk- und Bildbänden mit Fauna und Flora der Goethezeit. Das Originalwerk von Redoute mit seinen berühmten Rosenzeichnungen. Eine Abbildung der "Gemeinen süssen Pommeranze", all solche Schmankerl wärmen mein Herz. Meine Augen fangen erst richtig an zu leuchten, als mir klar wird, wer da in Corvey Bibliothekar war. Der Dichter von einem meiner Lieblingslieder, ihr wisst schon, das mit "Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand". Junker Jörg sass auf der Wartburg, Hoffmann von Fallersleben in der Bibliothek von Corvey.
Nicht alle Entscheidungen des UNESCO- Weltkulturerbe-Komitees kann ich nachvollziehen. Kloster Corvey ist so eine. Unter Schutz steht das Westwerk und die civitas corvey. Je nun. Das Westwerk ist der mickrige Rest der karolingischen Kirche. Das meiste ist eine prunkige Barock-Kirche. Und vom Benediktiner-Kloster ist ein Hauch vom Kreuzgang noch erhalten. Der Rest ist schickes, bewohntes Schloß mit Ausstellungsräumen aus dem Biedermeier und dem Klassizismus. Auch die Bibliothek reißt es diesmal nicht raus. Trotz der wirklich beeindruckenden Ausstellung zu Prunk- und Bildbänden mit Fauna und Flora der Goethezeit. Das Originalwerk von Redoute mit seinen berühmten Rosenzeichnungen. Eine Abbildung der "Gemeinen süssen Pommeranze", all solche Schmankerl wärmen mein Herz. Meine Augen fangen erst richtig an zu leuchten, als mir klar wird, wer da in Corvey Bibliothekar war. Der Dichter von einem meiner Lieblingslieder, ihr wisst schon, das mit "Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand". Junker Jörg sass auf der Wartburg, Hoffmann von Fallersleben in der Bibliothek von Corvey.
Industriekultur
Tag 18 Zeche Zollverein in Essen
Völklinger Hütte hatte mir ja gar nicht gefallen. Dabei ist die Idee, eines der größten Stahlindustrie-Relikte unter Schutz zu stellen, schon sinnvoll. Zeche Zollverein zeigt nun die Vorarbeit. Um Stahl herstellen zu können, braucht es Kohle. Nur verkokte Kohle ist in der Lage, die notwendigen hohen Temperaturen zu liefern. Und die Förderung von Steinkohle und die zugehörigen Arbeitsprozesse zur Verkokung sind in dieser riesigen Anlage dargestellt. Nein, es stinkt nicht mehr nach Maschinenöl, und ja, die heutige Nutzung ist richtig durchdacht. Gastronomie, zuätzliche Angebote, Vermietung an Firmen, weitere Ausstellungen. Die Ausstellung zur Reformation im Ruhrpott bzw. zur religiösen Vielfalt heute ist didaktisch und ausstellungstechnisch auf der Höhe der Zeit. Ich freue mich über das Exemplar der Schlangenbrut. Selbst erlebte Geschichte museal. Denn nur vom Mythos Weltkulturerbe kommen nicht genug Besucher und ist das Areal nicht genug mit Leben gefüllt. In der Zeche Zollverein stimmt das Gesamtpaket. Und so gehen wir nicht ins Red dot Design Museum, sondern schwimmen im Werksschwimmbad.
Völklinger Hütte hatte mir ja gar nicht gefallen. Dabei ist die Idee, eines der größten Stahlindustrie-Relikte unter Schutz zu stellen, schon sinnvoll. Zeche Zollverein zeigt nun die Vorarbeit. Um Stahl herstellen zu können, braucht es Kohle. Nur verkokte Kohle ist in der Lage, die notwendigen hohen Temperaturen zu liefern. Und die Förderung von Steinkohle und die zugehörigen Arbeitsprozesse zur Verkokung sind in dieser riesigen Anlage dargestellt. Nein, es stinkt nicht mehr nach Maschinenöl, und ja, die heutige Nutzung ist richtig durchdacht. Gastronomie, zuätzliche Angebote, Vermietung an Firmen, weitere Ausstellungen. Die Ausstellung zur Reformation im Ruhrpott bzw. zur religiösen Vielfalt heute ist didaktisch und ausstellungstechnisch auf der Höhe der Zeit. Ich freue mich über das Exemplar der Schlangenbrut. Selbst erlebte Geschichte museal. Denn nur vom Mythos Weltkulturerbe kommen nicht genug Besucher und ist das Areal nicht genug mit Leben gefüllt. In der Zeche Zollverein stimmt das Gesamtpaket. Und so gehen wir nicht ins Red dot Design Museum, sondern schwimmen im Werksschwimmbad.
Gartenlust
Tag 17 Brühl
Montag in Deutschland bedeutet in der Regel: Museum geschlossen. Das gilt auch für Weltkulturerbe. Weil aber für Schlösser noch mehr als für Klöster der Satz "Kennst du eines, kennst du alle" gilt, kratzt es mich nicht besonders. Sehe ich Schloß Augustusburg von aussen mit seiner Gliederung, den Fensterleibungen, der Verzierung, da kann ich mir das Parkett, die Wandbespannung, die Spiegel, die Möbel sofort vorstellen. Für Gärten und Parks gilt der Spruch natürlich gar überhaupt nicht. Jeder englische Landschaftsgarten, jeder französische Barockpark sieht immer immer anders aus. Mal sind die Bosquetten rechts geschwungen, mal die Broderien so und mal anders bepflanzt.
Im Weltkulturerbe Schlösser und Gärten Brühl hat der Park für mich die Hauptrolle. Ich schwelge in Gartenbildern. Meine Mitreisende ist an diesem Tag meine Mutter und sie hat Picknick mitgebracht. So sitzen wir im Schatten unter den Bäumen und lassen es uns gut gehen.
Montag in Deutschland bedeutet in der Regel: Museum geschlossen. Das gilt auch für Weltkulturerbe. Weil aber für Schlösser noch mehr als für Klöster der Satz "Kennst du eines, kennst du alle" gilt, kratzt es mich nicht besonders. Sehe ich Schloß Augustusburg von aussen mit seiner Gliederung, den Fensterleibungen, der Verzierung, da kann ich mir das Parkett, die Wandbespannung, die Spiegel, die Möbel sofort vorstellen. Für Gärten und Parks gilt der Spruch natürlich gar überhaupt nicht. Jeder englische Landschaftsgarten, jeder französische Barockpark sieht immer immer anders aus. Mal sind die Bosquetten rechts geschwungen, mal die Broderien so und mal anders bepflanzt.
Im Weltkulturerbe Schlösser und Gärten Brühl hat der Park für mich die Hauptrolle. Ich schwelge in Gartenbildern. Meine Mitreisende ist an diesem Tag meine Mutter und sie hat Picknick mitgebracht. So sitzen wir im Schatten unter den Bäumen und lassen es uns gut gehen.
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