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Freitag, 29. Mai 2020
Tag der Nachbarschaft 2020
Letzes Jahr habe ich die bundesweite Aktion "Tag der Nachbarschaft" entdeckt und auch gleich ein kleines Fest bei mir hinterm Haus organisiert. Dieses Jahr ist alles anders, dachte ich, das Fest kann nicht stattfinden. Doch gerade rechtzeitig sind gefühlt alle Kontaktverbote aufgehoben, und so habe ich diesen Montag meinem ganzen Haus eine Einladung in den Briefkasten geworfen und für heute Nachmittag in den Park eingeladen. Natürlich mit schön Corona-Verhaltensregeln dabei, jede*r sein*ihr eigenes Geschirr, Abstand halten, was halt auf so einen Corona-Zettel gehört. Und ganz klassisch: M.d.B.u.A. Mit der Bitte um Antwort. Ich wollte schon wissen, wie viele kommen. Aber, es hat sich niemand bei mir gemeldet, weder Zu- noch Absagen. Ich sah mich schon mit meinem Mitbewohner alleine im Park mit meinem Rhabarber-Crumble. Zum Glück hatte ich wenigstens eine Nachbarin im Hausflur getroffen, die hatte dann zugesagt. In meiner Not habe ich heute morgen meine WhatsLos-Gruppe angeschrieben. Und siehe da, davon wollen zwei kommen. Zuguterletzt kommt auch noch das Pärchen von oben. Macht sieben Personen aus fünf Haushalten. Ein kleineres Nachbarschaftsfest zu Corona-Zeiten, aber ein Fest.
Montag, 27. Mai 2019
Tag der Nachbarschaft
Über meine diversen Newsletter flattert mir die Werbung für den bundesweiten Tag der Nachbarschaft in die Mailbox. Ich leite die Informationen an meine Transition Town Gruppe weiter, gleich mit der Info, dass ich bei mir in der Brunnenaue Tischtennis chinesisch spielen will. Seit ich eingezogen bin, will ich an der Tischtennisplatte im Park mit vielen Leuten spielen. Das ist sechs Jahre her und ich habe noch keinmal richtig viel dort gespielt. Dabei guckt mein Schlafzimmer genau auf diesen Teil des Parks. Insofern ist dieser Nachbarschaftstag meine Chance.
Auch weil ich mit zwei meiner Nachbarinnen aus der Hausnummer 8 und 9 seit zwei Jahren ein Nachbarschaftsfest plane und wir keinen gemeinsamen Termin finden. Insofern kommt mir diese bundesweite Aktion wie gerufen. Ich melde uns sogar auf der Internetseite an.
Dann verschicke ich noch ein paar Whatsapp und hänge einen Aushang in den Hausflur. Die Tagesmutter von unten kennt noch jemand im Nachbarhaus und hängt da auch einen Zettel auf.
Freitag Nachmittag 16 Uhr. Ich setze mich auf's Mäuerchen im Park. Kind 2 hat die Tischtennisschläger rausgesucht, eine Freundin von mir aus der Transition Town hat mir beim Nudelsalat zubereiten geholfen. Kaffee kochen, Geschirr und Besteck in den Korb einpacken. Wir pusten die Luftballons auf, breiten die Picknickdecke aus. Fertig ist die Vorbereitung.
Stück um Stück trudeln die Leute ein. Knapp 15 Leute sind wir zum Schluss. Und schnacken, futtern Nudelsalat, trinken Kaffee. Die eine Nachbarin holt noch ihr selbstgemachtes Met raus, die andere holt den Katalog mit ihrem Traumfahrrad runter. Eine gute Bekannte lernt endlich die Organisatoren vom Gemeinschaftsgarten kennen. Dann kommt noch eine frühere Nachbarin vorbei. Adressen werden ausgetauscht, Termine verabredet. Endlich mal sind wir es selbst, die Krach im Park machen, nicht immer die anderen.
So ein Nachbarschaftsfest machen wir wieder. Es war sowas von unkompliziert und wenig Aufwand.
Auch weil ich mit zwei meiner Nachbarinnen aus der Hausnummer 8 und 9 seit zwei Jahren ein Nachbarschaftsfest plane und wir keinen gemeinsamen Termin finden. Insofern kommt mir diese bundesweite Aktion wie gerufen. Ich melde uns sogar auf der Internetseite an.
Dann verschicke ich noch ein paar Whatsapp und hänge einen Aushang in den Hausflur. Die Tagesmutter von unten kennt noch jemand im Nachbarhaus und hängt da auch einen Zettel auf.
Freitag Nachmittag 16 Uhr. Ich setze mich auf's Mäuerchen im Park. Kind 2 hat die Tischtennisschläger rausgesucht, eine Freundin von mir aus der Transition Town hat mir beim Nudelsalat zubereiten geholfen. Kaffee kochen, Geschirr und Besteck in den Korb einpacken. Wir pusten die Luftballons auf, breiten die Picknickdecke aus. Fertig ist die Vorbereitung.
Stück um Stück trudeln die Leute ein. Knapp 15 Leute sind wir zum Schluss. Und schnacken, futtern Nudelsalat, trinken Kaffee. Die eine Nachbarin holt noch ihr selbstgemachtes Met raus, die andere holt den Katalog mit ihrem Traumfahrrad runter. Eine gute Bekannte lernt endlich die Organisatoren vom Gemeinschaftsgarten kennen. Dann kommt noch eine frühere Nachbarin vorbei. Adressen werden ausgetauscht, Termine verabredet. Endlich mal sind wir es selbst, die Krach im Park machen, nicht immer die anderen.
So ein Nachbarschaftsfest machen wir wieder. Es war sowas von unkompliziert und wenig Aufwand.
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