Sonntag, 9. Oktober 2016

Planungen und Realität

ZWEI TAGE im Internet recherchiert. Was hatte ich mir für schöne Veranstaltungen rausgesucht.Und bin schon am Freitag Abend grandios gescheitert. Morgens zu versuchen, Karten für die abendliche Premiere des neues Stücks Wallah von PerformDance zu bekommen, ist nun mal illusorisch. Die Eintrittskarten haben sich längst die Familien der DarstellerInnen gesichert. Acht Karten überbucht, meinte die Frau am Telefon. Samstag lief alles wie geplant, 14 Uhr Führung der Hansetagung im Welterbehaus mit Hackertschen Tapetensaal, und abends mit Christine zum Konzert von McKinley Black in Scheel´s Labor.
Doch heute ... Was gab es alles für schöne Angebote. Nach sorgfältigem Abwägen hatte ich mich für´s Naturfilmfestival im Ozeaneum entschieden, und die Führung durch den Kampischen Hof von besagter Hanse-Tagung. Was ich bei meinen Überlegungen vergessen hatte: Jadwiga was in town! De facto habe ich mit ihr und ihren KollegInnen in Friedrichshof bei Michael Mittag gegessen, köstliches Steinpilzrisotto, mit zartem Rinderbraten und chilischarfem Gurkensalat. Zum Nachtisch Himbeersahnequark und Birnengeist. Mjamjamjam. Abends grüne Tagliatelle mit roter Curry Tomatensauce bei Christine in Schuenhagen (wo ich doch schon mal in der Ecke war). Und bei Chris in Friedrichshof den Absacker mit Nescafe Espresso. Beides auch mjamjam, obwohl ich bei dem Nescafe Espresso echt skeptisch war.
Was soll ich also sagen: jeder Tag anders, jeder Tag schön, auch wenn es mit meinen Planungen vorne und hinten nicht geklappt hat.

Samstag, 8. Oktober 2016

Sammelleidenschaft



Irgendwie kann man ja alles mögliche sammeln. Ein Kollege von mir sammelt alles was mit Asterix und Obelix zu tun hat, mein Vater hat Streichholzdöschenetiketten gesammelt. Ich sammle Städte. Und ab sofort Stätten. Meine Sammlung der Hauptstädte der Bundesländer Deutschland habe ich 2011 mit Saarbrücken abgeschlossen. Meine Sammlung der Hauptstädte Europas wächst langsam aber stetig. 19 von 46 habe ich bis jetzt gesehen. Meine Freundin Julia, mit der ich dazu Quartett spiele, ist mir im Augenblick leider um mindestens 2-3 Städte voraus. Doch das Hobby Europas Hautstädte ist aufwendig und teuer, Seit heute habe ich eine Alternative: Ich sammle Welterbestätten. Nein, nicht weltweit, Das sind 1052. Viel zu viele und noch teurer. Ich fange mit Deutschlands Welterbestätten an. 42 sind es, mit Dresden. Und nur 13 habe ich noch nicht gesehen. Viele der Stätten in Bayern und die meisten Industriedenkmale kenne ich nicht. Da kann ich die 30 Tage Urlaub, die ich aus diesem Jahr noch habe, sinnvoll, nutzbringend und wunderschön verbringen. Und anfangen werde ich mit Bauhaus Dessau, Wörlitz und Muskau.

Freitag, 7. Oktober 2016

Geheimsache: Veranstaltungen in Stralsund

Geheimsache: Veranstaltungen in Stralsund


Geschlagene zwei Tage habe ich jetzt im Internet verbracht, um für mich interessante Veranstaltungen in Stralsund in den nächsten Wochen heraus zu finden. Wobei "interessant" für mich ja ein weites Feld ist. Meine Interessen reichen von Ärchäologie und Geschichte über Botanik, Geologie, Ornithologie zu Spiritualität und Tagen der offenen Tür bei Stralsunder Firmen und Einrichtungen. Ganz zu schweigen von Tanzaufführungen, Ballett und fast jeder Form von Musik. Und da sind der Poetry Slam, der Table Quiz, die Selbsthilfegruppe für Hochsensible Personen oder der Lichtbildervortrag zu Sibirien und die Lesung in der Stadtbücherei noch gar nicht dabei. Da sollte es doch ein Leichtes sein, ein paar interessante Sachen raus zu finden. Jaaa, wenn es denn eine gemeinsame Veranstaltungswebsite für Stralsund geben würde. Und so frage ich mich, warum die NSA nicht mal all ihre Daten bündelt (oder wenigstens Facebook), und einen halbwegs vollständigen Veranstaltungskalender für Stralsund herausgibt. Von mir aus auch nur für mich alleine.

Mutterglück

Mutterglück


Reines, pures, unverfälschtes Mutterglück. Mein Kind (18) war heute auf dem Durchflug von Leverkusen nach Prora mit seinen FÖJ-.KollegInnen bei mir zum Mittagessen. Nudeln mit Tomatensauce, Eisbergsalat mit Mais und Mozarella, Handy-Gefiepe, Gelächter am Tisch. Alles so wie immer, so wie früher. So wie heute.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Heute nichts von mir, sondern von Eva Luna

Fett Kennzeichnung ist von mir


(https://www.facebook.com/evamajathomas?ref=ts&fref=ts)
Schlaflos war meine Nacht....WAHR-Zeichen von Dresden werden benutzt, um WAHRES sichtbar zu machen - Aber was?
Ich möchte, wie gestern mit meinem Video, ein ergänzendes Puzzleteil zu diesem Tumult beisteuern: keine vollständige Erklärung, keine Entschuldigung….Sondern meine persönliche Einsicht: WAHR-Zeichen von Dresden werden benutzt, um WAHRES kund zu tun. Aber es sind nicht die Werte derer die schreien und Goebbels zitieren und den Holocaust leugnen, die wahr sind. Sondern es ist die entstandene „Außenseiter-Dynamik“, die sichtbar wird und das Thema „Integration“. Aber nicht Integration von Flüchtlingen in das Reiche Europa oder Deutschland. Sondern Integration der eigenen Schattenseiten. Alle politischen Statements und seien es bunte Regenschirme an der Semperoper, der Frauenkirche oder dem Blauen Wunder können nichts ausrichten, wenn das „Unkorrekte“, „Beschämende“, „Befremdende“,, „Unerträgliche“ nur den Anderen, in dem Fall AFD, PEGIDA und Co, zugeschoben wird und die Einzelnen bei sich selbst so gar nicht schauen, ob es nicht auch eigene Ängste im Umgang mit unsicheren Situationen, mit Kränkungen, eigene Hassgefühle und eigenes gewaltvolles Kommunikationsverhalten Andersdenkenden gegenüber gibt. Wer die Schatten bei sich selbst nicht sehen und heilen will, sondern nur auf Andere zeigt, verstärkt deren Schatten nur. Die Leute, die da jetzt so Unglaubliches auf der Straße von sich geben und im Focus der Medien und der Gerechten stehen, leben die Schatten der „Guten“ mit aus. Sie übertreiben und zwischen „Guten“ und „Schlechten“ passiert immer mehr Entfernung, Belehrung, Empörung. „Polarisierung“ nennen das Psychologen. Und es hilft, genau wie in Teams, in denen es „Schwarze Schafe“ gibt, die die Regeln brechen oder anders sind, nur: Bei sich selbst die eigenen Schatten zur Kenntnis nehmen. Auf sich selbst mit dem Finger zeigen und dabei ehrlich sein. Den eigenen dunklen Anteil in sich WAHR-nehmen. Erst danach gelingt ein Aufeinanderzu-Gehen und ein Einander-Zuhören. Das, was in Dresden gerade geschieht, macht deutlich, dass die herkömmlichen Methoden von Politik und Bürger-Engagement nicht mehr ausreichen. Sie verstärken den „Gegenpol“, statt ihn in gesunder Balance zu halten. Denn es ist richtig, aufmerksam zu sein in der Begegnung mit Fremden und sich Fragen zu stellen und Wünsche zu haben. Nicht richtig ist die Übertreibung: aus diesen Fragen Anschuldigungen und abstruse Unterstellungen zu machen, und aus den Wünschen Forderungen nach einer „reinen Rasse“. Mitgefühl ist dran statt erneuter Hass. Erst daraus können Gespräche entstehen, die Einsichten fördern, Neues ermöglichen. DAS GLAUBE ICH.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Man trifft sich im Leben immer zweimal

Mindestens. Wer auf meinem 50. Geburtstag war, erinnert sich sicher noch an die schmissige Musik von Romni (www.romni.info). Zigeuner Folk Rock, Gipsy Beats oder wie auch immer man es bezeichnen will.Was haben wir getanzt an dem Abend. Heute abend war ich zum ersten Mal beim Mantra Singen in Greifswald. Und wer leitet es an: Romy Gärtner, die eine Leadsängerin von Romni. Mantra singen erdet und erhebt gleichzeitig, finde ich. Und erst mit so einer brillianten Sängerin. Es war ein wunderschöner Abend.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Leute, wie die Zeit vergeht


Sechs Jahre ist es her, das ich zuletzt gepostet habe. Inzwischen sind die Mädchen groß, und Jorinde hat schon ihren eigenen Blog (https://90tageafrika.wordpress.com). Da fange ich doch glatt auch wieder an zu posten. Zumal ich im Zuge des Auszuigs der Kinder nicht nur meine ganze Wohnung ausgemistet habe, sondern auch meine diversen PC, Laptop, Tablet - Dateien sortiert und ausgemistet habe.Und siehe da - mein Blog ist wieder da.